Frontline ION motor

Beim Kauf eines elektrisch unterstützten Handbikes ist es wichtig, auf die Art des Antriebs zu achten. Aber was ist genau der Unterschied? Und was eignet sich am besten für Ihren Fahrstil?

Eigentlich gibt es 2 verschiedene Antriebsarten: Den Pedalkraftsensor und den Rotationssensor.

Mit einem Handbike mit Pedalkraftsensor fahren Sie auf natürliche Weise, als ob Sie immer Rückenwind hätten.

Rotationssensor

Der Rotationssensor ist die bei weitem am häufigsten verwendete Antriebsart bei Handbikes. Nicht weil es die beste Art zu fahren ist, sondern vor allem, weil es das günstigste System ist. Das System funktioniert sehr einfach. Wie das Wort schon sagt, befindet sich im Handbike ein Rotationssensor, der die Rotation misst. Sobald es Bewegung in den Pedalen gibt, erkennt der Sensor dies und schaltet das Fahrrad ein. Der Motor gibt dann sofort Unterstützung für die durch die Anzeige bestimmte Stufe.

Steht die Anzeige auf Stufe 1, so entspricht dies beim Handbike einer bestimmten Geschwindigkeit, zum Beispiel 10 km/h. Wenn Sie auf Stufe 1 mit dem Handbike fahren und die Pedalen bewegen, „zieht” Sie das Handbike auf 10 km/h nach vorn. Es spielt keine Rolle, ob Sie kräftig oder sanft in die Pedale treten, es fährt nur bis 10 km/h. Wenn man nun in dieser Stufe schneller als die eingestellten 10 km/h radeln will, fährt man sozusagen am Motor vorbei und es wird plötzlich schwerer. Wenn Sie das Handbike in eine höhere Stufe bringen, wird das Handbike Sie auf die damit verbundene Geschwindigkeit ziehen.

Pedalkraftsensor (auch Drehmomentsensor genannt)

Der Pedalkraftsensor funktioniert genau umgekehrt wie ein Rotationssensor. Auch bei einem Pedalkraftsensor befindet sich ein Sensor im System. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der Pedalkraftsensor nicht misst, ob Bewegung vorhanden ist, sondern vielmehr, wie viel Kraft auf die Pedale ausgeübt wird. Wenn man nicht viel Kraft aufbringt, erhält man weniger Unterstützung als wenn man mehr Kraft aufbringt. Der große Vorteil dieser Fahrweise ist, dass Sie bestimmen können, wie schnell das Handbike fährt. Im Gegensatz zum Rotationssensor gibt es keine voreingestellten Geschwindigkeiten, sondern Sie entscheiden, wie schnell Sie fahren wollen.

Natürlich ist es auch möglich, mit dem Pedalkraftsensor die Stufen zu verändern. Zum Beispiel verwendet das Frontline Handbike 5 verschiedene Stufen wie es auch bei Sparta Fahrrädern der Fall ist. In Stufe 1 erhalten Sie weniger Unterstützung als in Stufe 5, aber beide unterliegen dem gleichen Prinzip: Mehr Kraft bedeutet mehr Unterstützung.

Zusätzlich zu den Stufen ist es auch möglich, mit der Kalibrierung des Pedalkraftsensors zu spielen und zu verändern. Der 0-Punkt des Pedalkraftsensors wird so verschoben, dass der Antrieb mehr oder weniger empfindlich wird. Im Extremfall kann das Handbike so eingestellt werden, dass es auf Stufe 5 sogar ganz von alleine fährt!

Kurze Zusammenfassung

Die kürzest mögliche Zusammenfassung des Unterschieds zwischen dem Rotationssensor und dem Pedalkraftsensor lautet wie folgt:

– Mit einem Handbike mit Pedalkraftsensor fahren Sie auf natürliche Weise, als ob Sie immer Rückenwind hätten.
– Mit dem Rotationssensor werden Sie sozusagen vom Handbike vorwärts gezogen, und Sie haben weniger Einfluss auf die Geschwindigkeit, mit der Sie fahren.

Was passt zu mir?

Das ist natürlich sehr persönlich und individuell. Der eine möchte sich weiterhin anstrengen, während der andere sich gerne vorwärts ziehen lässt. Am besten erleben Sie es selbst. Das Frontline Handbike ist das einzige, welches den ultimativen Sparta ION Pedalkraftsensor und die dazugehörige Software verwendet. Fordern Sie bei uns und einem anderen Anbieter von Handbikes eine Probefahrt an. Nur so können Sie den Unterschied erkennen und eine wohlüberlegte Entscheidung treffen!

Frontline Handbikes